Tipps für den Sommer

Mit den Hitzetipps gesund durch den Sommer kommen

Die Sommermonate der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch in Deutschland mittlerweile eine extreme Hitze von über 30°C keine Seltenheit mehr ist. Grillen, Freibadbesuche oder der Sommerurlaub sind nur ein paar Beispiele, die bei Sommerlichen Temperaturen besonders viel Freude bereiten. Damit Sie die heißen Tage auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung überstehen, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Viel Flüssigkeit aufnehmen!
Dass bei extremen Temperaturen viel getrunken werden soll ist allgemein bekannt. Trinken Sie bis zu einem Liter mehr über ihrem normalen täglichen Bedarf. Hierzu bieten sich neben dem normalen Leitungswasser vor allem auch Tees und Fruchtsäfte als Durstlöscher an. Alkohol ist kein Durstlöscher! Dieser wirkt genau gegenteilig und begünstigt die Flüssigkeitsausscheidung.

Trinken Sie nicht erst wenn der Durst kommt!
Das Durstgefühl als Indikator zum Trinken zu nehmen ist oftmals ein unzuverlässiges Anzeichen. Der Durst tritt oftmals zu spät, bei älteren Menschen, auch gar nicht ein. Achten Sie vielmehr auf Anzeichen wie trocknen Lippen oder aber stehende Hautfalten. Auch die Farbe des Urins gibt Aufschluss darüber, ob sie genügen Flüssigkeit zu sich genommen haben. Hier gilt: je heller der Urin, desto besser ist der Flüssigkeitshaushalt.

Medikamente und Alkohol!
Es gibt Medikamente die aufgrund ihrer Wirkstoffe eine entwässernde Wirkung mit sich bringen. Dies ist der Grund, dass erkrankte Menschen ein erhöhtes Risiko von Flüssigkeitsverlust bei Hitze haben. Auch beim Konsum von Alkohol sollten Sie sich zurückhalten. Bei Hitze wirkt der Alkohol schneller und intensiver, weil der Körper ihn bedeutend schlechter verarbeiten kann. Dies kann zu Kreislaufproblemen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen. Baden nach dem Alkoholgenuss führt oftmals zu Selbstüberschätzung und Leichtsinnigkeit. Durch die eingeschränkte Koordinationsfähigkeit sind Betrunkene selbst in sicheren Gewässern stark gefährdet.

Körperliche Anstrengung vermeiden!
Wenn nicht durch den Beruf bedingt, gilt es die körperliche Belastung auf ein Minimum zu reduzieren. Verschieben Sie Arbeiten, beispielsweise im Garten, auf die frühen Morgen- bzw. Abendstunden. Gleiches gilt im Übrigen auch für sportliche Aktivitäten.

Achten Sie auf Mitmenschen in Ihrem Umfeld!
Besonders ältere Menschen verspüren oftmals kein Durstgefühl. Sie haben unter normalen Bedingungen kaum einen eigenen Antrieb zum Trinken. Bei Hitze verschärft sich dieses Problem erheblich. Achten Sie auf ältere Menschen in Ihrem Umfeld und bieten Sie Ihre Hilfe, beispielsweise beim Getränkekauf, an. Somit können Schwindel, Stürze, Knochenbrüche und weitere Komplikationen vermieden werden.

Kleine Erfrischungen für Zwischendurch!
Um sich zu erfrischen bedarf es keines Freibads. Am einfachsten erreicht man einen angenehmen Kühleffekt, indem man die Unterarme und Unterschenkel unter kaltes Wasser hält. Ein Waschlappen mit kaltem Wasser kurz auf dem Gesicht bringt einen kühlen Kopf.

Sollten Sie trotz alledem über massives Unwohlsein klagen, scheuen Sie sich nicht den Rettungsdienst über den Notruf 112 zu verständigen.